Die besten Seniorenhandys in 2022: Einfach zu bedienen und mit Notruftaste

Seniorenhandys

Ein Seniorenhandy zeichnet sich durch seinen geringen Funktionsumfang und leichte Bedienbarkeit aus. Seine Anwendung ist denkbar einfach, das Display gut lesbar und die Tasten ausreichend groß.

Welche Features bei einem Seniorentelefon wichtig sind und worauf du als Käufer achten solltest, erklären wir in diesem Artikel. Natürlich zeigen wir dir auch empfehlenswerte Modelle, die die Bezeichnung Seniorenhandy auch wirklich verdienen! Allen voran das Emporia TOUCHsmart.2, welches wir als Top-Produkt seiner Klasse ausgewählt haben.

  1. Emporia TOUCHsmart.2
  2. Doro Primo 413
  3. Emporia Telme C151
  4. Emporia Smart.5
  5. Gigaset GL590
  6. Doro 1370
Unsere Empfehlung
Emporia TOUCHsmart.2

Handy und Smartphone in einem

Das TOUCHsmart.2 ist eine Mischung aus Seniorenhandy und Smartphone. Du kannst es über den Touchscreen oder über die ergonomische Tastatur (mit WhatsApp Taste!) bedienen. 

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Beim Emporia TOUCHsmart.2 handelt es sich um ein klassisches Klapphandy mit Tasten. Es kann sich mittels 4G mit dem Internet verbinden und ist ebenso WLAN-fähig. WhatsApp ist als Messenger bereits vorinstalliert und mittels Kurzwahltaste aufrufbar. Die Notruffunktion befindet sich im zweiten Akkudeckel, welcher mitgeliefert wird. Hinzu kommt die Kompatibilität für den Standard HAC M4/T4, sodass Hörgeräte mit dem Seniorenhandy in Verbindung stehen können. Bluetooth 4.2 und zwei integrierte Kameras (8 und 2 Megapixel) runden den Funktionsumfang ab.

Der Verfolger
Doro Primo 413

Einfach zu bedienendes Senioren Klapphandy

Das Primo 413 von Doro ist eines der meistverkauften Klapphandys. Kein Wunder, denn es hat alles was ein Seniorenhandy braucht: Große Tasten, gut abzulesendes Display, Notruftaste und eine einfach zu bedienende Benutzeroberfläche.

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Ein Großtastenhandy mit Bluetooth und einer Ladestation zum Aufstellen. Das Doro Primo 413 verfügt über gut dimensionierte sowie frei stehende Tasten, welche eine leichte Bedienbarkeit schaffen. Der Hersteller legt noch ein passendes Headset bei, um bei Hörproblemen zu helfen. Eine integrierte Taschenlampe sowie eine Notruftaste sind mit dabei. Dem gut organisierten Senior hilft der Kalender auf dem Telefon und für zwischendurch gibt es den bevorzugten Radiosender auf die Ohren. Der Datenaustausch findet via Bluetooth 3.0 statt, um die geschossenen Bilder mit der Familie zu teilen.

Sehr günstig
Emporia Telme C151

Sehr günstiges Großtastenhandy

Das Emporia C151 ist ein sehr günstiges Senioren Tastenhandy. Dank der großen Tasten, die sogar beleuchtet sind, ist es einfach zu bedienen. Zudem hat es eine Notruftaste und eine praktische Ladestation im Lieferumfang dabei.

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Wenn jeder Euro zählt und es trotzdem ein brauchbares Seniorentelefon sein soll, raten wir zum Emporia TelMe C151. Es verfügt über die gewünschte Notruffunktion sowie 3 Kurzwahltasten. Die extragroßen Tasten sind bei Benutzung stets gut ausgeleuchtet. Das 1,8 Zoll große TFT-Display zeigt alle Inhalte in Farbe an. Bluetooth 3.0, ein Kalender und Taschenlampe stecken ebenfalls unter dem Gehäuse. Der Senior kann zudem Radio hören und das Handy wird mit einer praktischen Tischstation aufgeladen.

Senioren Smartphone
Emporia Smart.5

Das beste Senioren Smartphone

Das Emporia Smart 5 ist obwohl es ein Senioren Smartphone mit leichter Bedienung ist, trotzdem ein modernes Mittelklasse Smartphone, welches sich nicht vor "normalen" Smartphones verstecken muss.

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Viele Seniorentelefone besitzen keine oder nur sehr wenige Funktionen eines Smartphones. Das Emporia Smart 5 macht hier einiges anders. Es kombiniert leicht zu bedienende Tasten und ein durchdachtes Design mit modernen Features. Der Hilferufe kontaktiert der Reihe nach bis zu 5 hinterlegte Nummern. Für ein flüssiges mediales Nutzungserlebnis sorgt der 1,8 GHz starke Prozessor zusammen mit den 3 GB RAM. Drei integriertes Kameras (die beste mit 13 MP) schießen großformatige Fotos. Alle Eingaben werden auf einem 5,5 Zoll großen Display dargestellt, während sich weitere Funktionen unter dem interaktiven Smart Cover verbergen.

Deutscher Hersteller
Gigaset GL590

Senioren Klapphandy Made from Germans

Wer Qualität aus Deutschland will, ist beim GL590 vom deutschen Hersteller Gigaset genau richtig. Das praktische Senioren Klapphandy hat ein großes Display, eine Tischladestation und eine Notruftaste.

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Wird beim Gigaset GL590 die Notruftaste gedrückt, so ruft das Seniorenhandy die fünf hinterlegten Nummern der Reihe nach an. Zusätzlich verschickt es noch je eine SMS, um ein schnelles Wahrnehmen des Hilferufs zu fördern. Das Display besitzt nur wenige Zeilen, sodass Zahlen und Buchstaben ausreichend groß angezeigt werden. Wobei die drei Kurzwahltasten vom Ziffernblock getrennt sind, um eine Verwechslung auszuschließen. Die Lautstärke des Klingeltons lässt sich siebenfach verstellen und das GL590 kann mit vielen gängigen Hörgeräten verbunden werden.

Mit großem Farbdisplay
Doro 1370

Robust und günstig

Das Doro 1370 ist ein sehr robustes und trotzdem günstiges Tastenhandy. Es ist kompatibel mit Hörgeräten und hat im Lieferumfang eine praktische Tischladestation, mit der das Aufladen noch einfacher geht.

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Beim Doro 1370 Seniorenhandy fallen sofort die vier Direkttasten ins Auge. Dank ihnen ist es möglich, sofort eine SMS zu schreiben, die Taschenlampe einzuschalten, ein Foto zu schießen oder eine favorisierte Nummer anzurufen. Das Handy kann sich zudem via Bluetooth mit anderen Geräten verbinden und verfügt über eine Freisprecheinrichtung (inkl. Kompatibilität mit Hörgeräten).



Purdroid GIF transparent

Warum du uns vertrauen kannst

Smartphone-Vergleiche sind unsere Spezialität. Du kannst dir dazu unsere Ratgeber zu den besten Modellen von Doro und Emporia durchlesen. Für Senioren relevant ist in diesem Zusammenhang auch unser Beitrag über Großtastenhandys sowie Klapphandys. Wie du siehst, beschäftigen wir uns schon länger mit dieser Produktgruppe.

Wobei der Unterschied bei Purdroid darin liegt, dass wir sehr tiefgehend recherchieren. Während die meisten Tech-Blogs nur die Informationen der Hersteller zusammenfassen, geht unser Team einen Schritt weiter. Wir testen immer mehr Produkte selbst und recherchieren ebenso die Erfahrungsberichte von anderen Webseiten. Mehr dazu erfährst du stets in unserem Quellenverzeichnis am Seitenende. 

Ebenso beziehen wir vorhandene Erfahrungsberichte und YouTube-Videos mit ein, um einen ausreichenden Gesamteindruck zu erhalten. Mit dieser aufwendigen Vorarbeit setzt sich Purdroid von vielen Mitbewerbern ab und bietet dir ein kompetentes Ratgeberportal.


Für wen ein Seniorenhandy gedacht ist

Es gibt gleich mehrere gute Gründe, warum ein Seniorenhandy seinen Namen verdient: 

  • Es besitzt große, leicht zu treffende Tasten.
  • Diese Tasten stehen weit genug auseinander, um einer Fehlbedienung vorzubeugen.
  • Sollte ein Notfall eintreten, genügt ein Knopfdruck auf die SOS-Taste.
  • Viele Seniorentelefone sind mit diversen Hörgeräten kompatibel, um den Anwendungskomfort zu verbessern. 

Nun ist aber nicht jeder Senior auf diese Vorteile angewiesen. Beim Kauf ist also darauf zu achten, welche Eigenschaften tatsächlich relevant sind. Wir wollen keinesfalls alle Rentner in eine Schublade stecken. Uns sind ebenso Personen im hohen Alter bekannt, welche problemlos mit den neuesten Smartphones von Apple und Samsung sehr gut zurechtkommen.


Das sind unsere Auswahl- und Bewertungskriterien

Du hast nun unsere Empfehlungsliste für Seniorentelefone kennengelernt. Jetzt erklären wir, wie unsere Auswahl entstand und was du dazu wissen solltest. Diese Bewertungskriterien dienen dir zugleich als Leitfaden, um eine gut durchdachte Kaufentscheidung treffen zu können.

SOS-Funktion & GPS

Die wohl wichtigste Funktion eines Seniorenhandys. Über die SOS-Funktion kann mit nur einem Knopfdruck ein lebensrettender Notruf abgesetzt werden. Meistens befindet sich diese Taste auf der Rückseite des Gerätes. 

Umgesetzt wird der Notruf so, dass eine Anzahl an vorher hinterlegten Telefonnummern einen Anruf erhalten. Dies geschieht so lange, bis jemand rangeht. Es gibt auch Seniorenhandys, die zusätzlich eine SMS versenden, welche ggf. die aktuellen GPS-Koordinaten enthält.

Der Unterschied zum Otto-Normal-Nutzer liegt beim GPS eben darin, dass es Senioren weniger zur Navigation verwenden. Sie wollen bei einem Notfall darüber schneller gefunden werden. 

Hörgerätekompatibilität (HAC)

Senioren, die ein analoges Hörgerät tragen, benötigen ein Handy, was mit diesem kompatibel  ist. Der Fachbegriff hierfür lautet Hörgerätekompatibilität bzw. im englischen Hearing Aid Compatibility (kurz HAC). Sie hilft dabei Störgeräusche zu vermeiden. Ansonsten würde das Seniorentelefon durch die Funkstrahlen Rauschen und Brummen im Hörgerät erzeugen. Wer dagegen ein digitales Hörgerät nutzt, sollte keine Störgeräusche wahrnehmen. 

Beim Kauf eines Seniorentelefons ist nicht nur auf die HAC-Kennzeichnung zu achten. Ebenso geben Hersteller zwei Buchstaben sowie die Ziffern 1 bis 4 an. Hier die Erklärung dazu:

  • T steht für Telefone, die kompatibel sind mit Hörgeräten, welche eine Induktionsspule haben.
  • M steht für Seniorenhandys, die kompatibel sind mit spulenlosen Hörgeräten.
  • Die Zahlen dahinter stehen für die Qualität der Kompatibilität. 4 ist die beste Zahl und steht dafür, dass es am wenigsten Probleme mit Störgeräuschen geht.

Heutzutage haben gute Seniorenhandys (die Hörgeräte kompatibel sind) immer die Wertung T4/M4 oder T4/M3, sodass man sich keine Gedanken um etwaige Störgeräusche machen muss.

Große Tasten

Optisch erkennt man ein für Senioren geeignetes Handy auf den ersten Blick durch die großen Tasten. Diese sind für die einfache Bedienung sehr wichtig, da viele Senioren schlechte Augen und/oder eine eingeschränkte Motorik haben. Große Tasten ermöglichen es diesen Menschen, das Gerät einfacher bedienen zu können.

Die Tasten sollten aber nicht nur groß, sondern auch weit abgesetzt sein. Das heißt, es braucht einen ausreichend großen Abstand zwischen den Tasten. So wird verhindert, dass man versehentlich zwei Tasten gleichzeitig auslöst. Renommierte Markenhersteller bedenken so etwas und bauen die Tastaturen ihrer Handys dementsprechend.

Kurzwahltasten

Sie sind meist oberhalb der Nummerntastatur angebracht und ermöglichen das schnelle Anwählen einer hinterlegten Nummer. Dies können bis zu drei Tasten sein. Bspw. um die Kinder, den Pflegedienst oder Notarzt auf direktem Weg zu erreichen.

Kurzwahltasten sollten nur mit den allerwichtigsten und am meisten kontaktierten Personen bzw. Nummern hinterlegt werden, da es wie gesagt bei Seniorentelefonen nur eine begrenzte Anzahl davon gibt.

Durchdachte Benutzeroberfläche

Dieses ist so aufgebaut, dass Senioren sich gut zurechtfinden. Wichtige Funktionen, wie SMS schreiben und das Telefonieren, sind sofort erkennbar. Für die Belange von Senioren weniger wichtige Funktionen sind wahlweise nicht vorhanden oder relativ versteckt. Letzteres beugt einer Fehlbedienung vor und erhöht den Anwendungskomfort. 

Das Betriebssystem eines Seniorentelefons (Modellabhängig!) hat oft auch spezielle Zusatzfunktionen eingebaut, wie das Vorlesen beim Tastendruck (Sprachansage). Wenn der Nutzer z. B. die Taste 2 drückt, dann sagt eine Stimme „Zwei“. Dies hilft bei der Bedienung enorm. Die einzige Ausnahme bilden Senioren-Smartphones. Diese basieren auf Googles Android, haben aber eine spezielle seniorenfreundliche Oberfläche drübergelegt (auch „Launcher“ genannt). 

Akku & Tischladestation

Der Akku bei einem Seniorentelefon ist in der Regel für eine mehrtägige Nutzung ausgelegt. Nicht selten genügt eine Ladung für die ganze Woche. Viel wichtiger ist jedoch, wie das Handy anschließend geladen wird. Für Menschen mit eingeschränkter Feinmotorik sind die klassischen USB-Stecker schwierig zu handhaben. In so einem Fall raten wir zu einer praktischen Tischladestation, in welche das Seniorenhandy nur gestellt werden muss.


Unsere Top-Empfehlungen für Seniorenhandys

  1. Emporia TOUCHsmart.2
  2. Emporia TOUCHsmart.2

    Handy und Smartphone in einem

    Das TOUCHsmart.2 ist eine Mischung aus Seniorenhandy und Smartphone. Du kannst es über den Touchscreen oder über die ergonomische Tastatur (mit WhatsApp Taste!) bedienen. 

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  3. Doro Primo 413
  4. Doro Primo 413

    Einfach zu bedienendes Senioren Klapphandy

    Das Primo 413 von Doro ist eines der meistverkauften Klapphandys. Kein Wunder, denn es hat alles was ein Seniorenhandy braucht: Große Tasten, gut abzulesendes Display, Notruftaste und eine einfach zu bedienende Benutzeroberfläche.

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  5. Emporia Telme C151
  6. Emporia Telme C151

    Sehr günstiges Großtastenhandy

    Das Emporia C151 ist ein sehr günstiges Senioren Tastenhandy. Dank der großen Tasten, die sogar beleuchtet sind, ist es einfach zu bedienen. Zudem hat es eine Notruftaste und eine praktische Ladestation im Lieferumfang dabei.

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  7. Emporia Smart.5
  8. Emporia Smart.5

    Das beste Senioren Smartphone

    Das Emporia Smart 5 ist obwohl es ein Senioren Smartphone mit leichter Bedienung ist, trotzdem ein modernes Mittelklasse Smartphone, welches sich nicht vor "normalen" Smartphones verstecken muss.

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  9. Gigaset GL590
  10. Gigaset GL590

    Senioren Klapphandy Made from Germans

    Wer Qualität aus Deutschland will, ist beim GL590 vom deutschen Hersteller Gigaset genau richtig. Das praktische Senioren Klapphandy hat ein großes Display, eine Tischladestation und eine Notruftaste.

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  11. Doro 1370
  12. Doro 1370

    Robust und günstig

    Das Doro 1370 ist ein sehr robustes und trotzdem günstiges Tastenhandy. Es ist kompatibel mit Hörgeräten und hat im Lieferumfang eine praktische Tischladestation, mit der das Aufladen noch einfacher geht.

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Die erweiterte Konkurrenz

Wir recherchieren stets sehr viele Modelle einer Produktgruppe, um dann aus den verfügbaren Tests unser Fazit zu ziehen. So entstand unsere Empfehlungsliste kaufenswerter Seniorenhandys. Doch wir wollen auch weitere Lösungen kurz vorstellen und erklären, worin wir ihre Schwächen sahen.

Doro 2404

Mit einer maximalen Auflösung von nur 320 × 240 Pixel, bietet das Doro 2404 keine gute Unterstützung bei mangelnder Sehkraft. Die nur 0,3 Megapixel starke Kamera ist mehr als veralteter Standard. Da kann auch der 4 GB interne Speicher nicht viel wettmachen. Obendrein fehlt diesem Seniorentelefon auch noch eine WLAN-Verbindung, sodass es zwingend mit einer SIM-Karte ausgestattet sein muss. Hier wird man also auf das absolute Minimum beschränkt und das war uns keine Kaufempfehlung wert.

Doro 8080

Deutlich umfangreicher ist hingegen das Seniorentelefon Doro 8080 ausgestattet. Angefangen bei seinem 5 Zoll großen Display und einem integrierten Speicher von 16 Gigabyte. Die praktische Tischladestation verhindert die übliche Fummelei mit dem Ladekabel. Eine Notruftaste sowie GPS sind integriert, um für mehr Sicherheit im Alltag zu sorgen.

Emporia Euphoria V50

Eine Empfehlung für alle Senioren, welche kein Klapphandy wünschen. Das Emporia Euphoria V50 bietet breite Tasten zum Anrufe anzunehmen und aufzulegen. Dazu noch drei Kurzwahltasten und eine Notruffunktion. Auf dem 2,4 Zoll großen Display werden SMS und MMS in Farbe dargestellt. Emporia hat zudem an Nutzer von Hörgeräte gedacht und das V50 entsprechend kompatibel eingerichtet. Weitere Details sind eine Kamera mit 2 Megapixel, ein Wecker, Kalender sowie Taschenrechner. Dazu liefert Emporia eine Tischladestation. 

Nachteile: Die Gesprächslautstärke ist für schwerhörige Personen ggf. nicht geeignet. Der Gehäusedeckel auf der Rückseite ist zudem recht dünn und sollte nicht zu oft abgenommen werden (erhöhte Bruchgefahr!).

Emporia Flip V221

Das Emporia Flip V221 bietet eine optionale Notruftaste (zweiter Deckel) sowie drei Kurzwahltasten. Du wirst über verpasste Anrufe und eingegangene Nachrichten informiert, ohne das Handy aufklappen zu müssen. Ebenso wird es mit einer praktischen Tischladestation geliefert. Im Telefonbuch lässt sich leider nur eine Nummer pro Eintrag (bspw. Festnetz ODER Handy) speichern. Zudem sind die Namen auf wenige Zeichen beschränkt. Als störend erweist sich zudem der reale, sehr kleine Druckpunkt unter jeder Taste. Diese sind zwar ausreichend groß, aber somit sind sie schwer zu treffen.

Emporia Telme X200

Auf den ersten Blick bietet das Emporia Telme X200 die üblichen Funktionen für Senioren. Eine Notruftaste, drei Kurzwahltasten sowie ein beleuchtetes Außendisplay mit Datum und Uhrzeit. Dazu ein Wecker, Taschenrechner und Bluetooth. Alles wird zusammen mit einer Tischladestation geliefert. Die weitere Technik, insbesondere die Kamera, ist jedoch nicht der Rede wert. Auch der Klappmechanismus wirkt schwach verarbeitet und hält einer intensiven Nutzung nicht lange stand. 

Emporia Smart.3 mini

Ein 5 Zoll Display sowie 16 GB interner Speicher klingen vielversprechend. Das Emporia Smart.3 mini wird sogar mit einer passenden Ledertasche geliefert. Ein weiterer Akkudeckel mit Notruftaste ist ebenfalls enthalten. Es wird allerdings nur mit Android 9.0 ausgeliefert und ist nicht mehr mit der neuesten Version des Betriebssystems kompatibel. Es fehlen zudem die physischen Tasten, welche von den meisten Senioren bevorzugt werden.

Panasonic KX-TU466

Große Tasten, drei davon individuell konfigurierbar, sowie ein SOS-Knopf auf der Rückseite. Damit scheint das für Panasonic KX-TU466 Senioren gut geeignet. Allerdings lässt die Akkulaufzeit zu wünschen übrig. Selbst im Standby-Modus, ohne aktive Nutzung, verbleiben nur etwa 2 Tage, bis das Seniorenhandy wieder aufgeladen werden muss. Ebenso ist bekannt, dass das integrierte GPS nicht immer zuverlässig arbeitet.


3 Arten von Seniorenhandys

Es gibt 3 Bauarten oder Typen von Seniorenhandys:

Bauarten Seniorenhandy
Die 3 Bauarten von Seniorenhandys (von links nach rechts): Tastenhandy, Klapphandy und Smartphone

Diese Bauarten haben natürlich alle ihre ganz eigenen Vor- und Nachteile, die du im Folgenden erfährst.

1. Tastenhandys für Senioren

Ein Seniorenhandy in Form eines klassischen Tastenhandys ist die häufigste Bauform des Seniorentelefons.

Diese Handys sind in den meisten Fällen in 4 Abschnitte untergliedert (von oben nach unten):

  • Display (Bildschirm)
  • Menütasten mit Rufannahme- und Auflegetaste
  • Nummerntastatur
  • SOS Taste auf der Rückseite (und je nach Modell mit Kamera)

Vor- und Nachteile von Senioren Tastenhandys

Die Bauform von Senioren Tastenhandys hat die folgenden Vor- und Nachteile:

VorteileNachteile
Große TastenBetrachtung von Videos und Fotos durch kleines Display eingeschränkt
Kompakte GrößeTasten immer gleich groß und für manche Senioren vielleicht zu klein, wogegen ein Senioren Smartphone mit großem Touchscreen flexibler in der Darstellung ist
Direkt einsatzbereit ohne vorheriges Aufklappen
Kurzwahltasten (je nach Modell)
Gute Akkulaufzeit
Einfache Bedienung durch klar unterscheidbare Bereiche/Abschnitte des Handys
Sehr robust da „aus einem Guss“ gefertigt ohne bewegliche Teile

Fazit: Wie du siehst, hat das Seniorenhandy in Tastenhandy Form deutlich mehr Vor- als Nachteile. Das ist auch der Grund dafür, dass es weiterhin die beliebteste Art von Seniorenhandy ist. Es bietet einfach das rundeste Gesamtpaket für Senioren.

2. Klapphandys für Senioren

Klapphandys zählen direkt hinter den Tastenhandys zu den beliebtesten Seniorenhandys auf dem Markt und es kommen auch 2021 noch jedes Jahr zahlreiche neue, aktualisierte Modelle auf den Markt. Das Smartphone hat der Beliebtheit also nahezu keinen Abbruch getan.

Senioren Klapphandys bestehen aus diesen 4–5 Bereichen:

  • Oberer Teil mit Display
  • Unterer Teil mit Nummerntastatur
  • Unterer Teil mit Menütasten
  • Rückseite mit SOS-Taste (und je nach Modell mit Kamera)
  • (Je nach Modell 2. Display auf der Vorder-/Rückseite)

Vor- und Nachteile von klappbaren Seniorenhandys

Die Bauform von Senioren Klapphandys hat die folgenden Vor- und Nachteile:

VorteileNachteile
Große TastenBewegliche Teile (Scharnier) sind potentiell anfällig für Defekte
Einfache Bedienung durch klar unterscheidbare Bereiche/Abschnitte des Handys……aber die Bedienung wird erschwert, da das Seniorenhandy vor der Nutzung erstmal aufgeklappt werden muss
Größeres Display als bei TastenhandysSchwerer zu halten, da meist dünner und etwas filigraner als Tastenhandys
Der große Bildschirm ermöglicht es auch mal Fotos und Videos zu betrachtenTasten immer gleich groß und für manche Senioren evtl. zu klein, wohingegen ein Senioren Smartphone mit großem Touchscreen flexibler in der Darstellung ist
Kurzwahltasten (je nach Modell)
Gute Akkulaufzeit
Zusammengeklappt sehr kompakte Größe
Einfache Tastensperre durch zusammenklappen
Anrufe lassen sich durch das Auf- und Zuklappen einfach annehmen oder beenden

Fazit: Auch Seniorenhandys zum Klappen haben sehr viele Vorteile. Auf den ersten Blick sogar mehr als Tastenhandys. Doch gibt es bedingt durch die Klappfunktion ein paar Nachteile. Der größte Nachteil ist die evtl. schwerere Bedienung für manche Senioren.

Die meisten Senioren kommen mit Klapphandys prima klar, sonst wären diese Seniorenhandys ja nicht so enorm beliebt. Wir möchten aber nur vorher darauf aufmerksam machen, dass der Klappmechanismus nicht nur Vorteile bietet (Tastensperre, schnelle Rufannahme, großes Display). Alles hat eben seine Vor- und Nachteile.

Ein Senioren-Klapphandy ist deshalb nicht für jeden älteren Menschen etwas und es sollte vorher getestet werden, wie der zukünftige Nutzer mit dem Gerät klarkommt. Mit einem klassischen Tastenhandy in Barrenform wäre man hier auf der sichereren Seite.

3. Senioren Smartphones

Mit dem Siegeszug der Smartphones kamen auch nach einiger Zeit immer mehr Senioren Smartphones auf den Markt. Anfangs war diese Art der Seniorenhandys noch unausgereift und nicht vollständig an die Bedürfnisse von älteren Menschen angepasst. Das hat sich aber geändert und wir finden nun einige gute Senioren Smartphones bei den bekannten Herstellern von Seniorenhandys.

Achtung! Wenn du mal bei Amazon nach „Senioren Smartphone“ suchst, dann wirst du feststellen, dass dir viele normale Smartphones angezeigt werden. Das liegt daran, dass viele Menschen die Bezeichnung Senioren-Smartphone synonym mit „günstiges Smartphone“ verwenden. Das ist zugleich falsch und ein großes Problem!

Ein Senioren Smartphone mag zwar auf den ersten Blick wie ein normales Smartphone aussehen, doch in vielen Details ist es ganz anders und voll auf die Nutzung durch Senioren optimiert bzw. ausgerichtet.

Kaufe bloß kein normales Smartphone für einen älteren Menschen, der in der Motorik oder dem Sehen beeinträchtigt ist. Er wird das Seniorenhandy nicht vernünftig bedienen können!

Vom Aufbau sind Senioren Smartphones ganz anders als Tasten- und Klapphandys. Dies liegt natürlich am riesigen Display auf der Vorderseite. Aus diesen 3 Abschnitten/Bereichen besteht ein Senioren Smartphone:

  • Vorderseite mit großflächigem und großem Display
  • Ebenfalls auf der Vorderseite je nach Modell 1–3 physische Tasten am unteren Rand
  • Rückseite mit SOS-Taste und Kamera

Vor- und Nachteile von Senioren Smartphones

Die Bauform bzw. Bauart von Senioren Smartphones hat die folgenden Vor- und Nachteile:

VorteileNachteile
Großes Display ermöglicht je nach Einstellung eine extrem große Darstellung von Schrift und SchaltflächenBerührungsempfindliches Display (Touchscreen) für manche Senioren ungewohnt und deshalb schwer zu bedienen
Betrachten von Fotos und Videos auch für schlechte Augen gut möglichJe nach Sensitivität des Displays kann es schnell zu Fehleingaben kommen
Größer in den Abmessungen als Tastenhandys und Klapphandys (gut zu halten)Größer in den Abmessungen als Tastenhandys und Klapphandys (schwer zu bedienen bei kleinen Händen)
Direkt einsatzbereit ohne vorheriges AufklappenAkkulaufzeit meist schlechter als bei Seniorenhandys mit Tasten
Moderne Apps wie WhatsApp und FacebookKeine physischen Kurzwahltasten
Weniger robust bei Stürzen durch empfindliches Display (Empfehlung: sog. Panzerglas als Displayschutz)

Fazit: Senioren Smartphones sind ohne Frage die modernste Art des Seniorenhandys. Doch aufgrund der charakteristischen Bauform eines Smartphones (großes, berührungsempfindliches Display) bringt dies nicht nur Vorteile, sondern auch Nachteile mit sich.

Es sollte vorher mit dem Senior trainiert werden, ob diese Art von Seniorentelefon was für ihn ist. Wenn ja, dann bietet das Senioren Smartphone durch sein großes Display sehr viele Vorteile, die andere Seniorenhandys bauartbedingt gar nicht bieten können.


Wichtige Funktionen eines Seniorenhandys

Ein Seniorentelefon hat verschiedene wichtige Funktionen und Technologien, die es erst zu dem machen, was es ist. Ohne diese speziellen Funktionen wären die Geräte nicht für die Nutzung durch ältere Menschen geeignet.

Wir möchten dir nun diese wichtigen Funktionen vorstellen und erklären.

SOS-Funktion für Notrufe

Die vermutlich wichtigste Funktion eines Seniorenhandys ist die SOS-Funktion. Das ist bei Seniorenhandys ein spezieller Knopf auf der Rückseite des Gerätes, der einen Notruf auslöst, wenn er gedrückt wird.

Umgesetzt wird der Notruf so, dass eine Anzahl an vorher hinterlegten Telefonnummern angerufen werden. Dies geschieht so lange, bis jemand dran geht. Es gibt auch Seniorenhandys, die zusätzlich eine SMS versenden. Diese SMS kann auch GPS-Koordinaten enthalten (siehe nächster Punkt).

Hier zeigt sich die der große Unterschied zu herkömmlichen Tastenhandys, die zwar große Tasten und ein Display mit großer Schrift haben, aber keine Notruftaste haben. Die SOS-Taste ist eine essenzielle Funktion bei Seniorentelefonen, die ein normales Handy erst zu einem Senioren geeigneten Telefon macht.

Optional: GPS

Manche Seniorentelefone haben auch GPS eingebaut, also eine Satellitenortung. Die wenigsten Senioren werden diese Funktion zum Navigieren nutzen, wie es jüngere Menschen bei ihren Smartphones machen.

GPS ist bei Seniorenhandys dafür da, dass der sich in Not befindende Benutzer schneller gefunden werden kann. Das ist besonders wichtig, wenn der Senior unterwegs ist, wenn er den Notruf auslöst, er also gar nicht zu Hause ist.

Die Koordinaten werden per SMS an die zuvor hinterlegten Notruf-Kontakte versendet (siehe obiger Punkt). Das erhöht die Sicherheit. Du solltest dir deshalb gut überlegen, ob du etwas mehr investieren möchtest, um auch GPS zu bekommen, denn Seniorenhandys mit GPS sind etwas teurer.

Hörgerätekompatibilität (HAC)

Senioren, die ein analoges Hörgerät tragen, brauchen ein Handy, was kompatibel mit diesem ist. Hörgerätekompatibilität, auch HAC (englisch für Hearing Aid Compatibility) genannt, ist wichtig, um Störgeräusche zu vermeiden. Ansonsten würde das Seniorentelefon durch die Funkstrahlen Rauschen und Brummen im Hörgerät erzeugen.

Wie gesagt trifft dies aber nur auf analoge Hörgeräte zu. Wenn der Handy-Nutzer ein modernes digitales Hörgerät besitzt, kommt es in der Regel zu keinen Störgeräuschen und er muss auf HAC nicht achten.

Stattdessen ist für solche Senioren Bluetooth beim Seniorenhandy interessant, da sich dann Hörgerät und Handy verbinden können und der Senior sehr schnell und deutlich hören kann, wenn eine Meldung auf dem Handy eingeht.

Angegeben wird die Hörgerätekompatibilität mit 2 Buchstaben (T und M) und Zahlen von (1-4) dahinter:

  • T steht für Telefone, die kompatibel sind mit Hörgeräten, die eine Induktionsspule haben
  • M steht für Seniorenhandys, die kompatibel sind mit spulenlosen Hörgeräten
  • Die Zahlen dahinter stehen für die Qualität der Kompatibilität. 4 ist die beste Zahl und steht dafür, dass es am wenigsten Probleme mit Störgeräuschen geht.

Heutzutage haben gute Seniorenhandys (die Hörgeräte kompatibel sind) immer die Wertung T4/M4 oder T4/M3, sodass man sich keine Gedanken um etwaige Störgeräusche machen muss.

Kurzwahltasten

Kurzwahltasten sind meist oberhalb der Nummerntastatur angebracht und ermöglichen das schnelle Anwählen einer hinterlegten Nummer. Überwiegend sind es 1–3 Tasten, für die man in den Einstellungen zuvor einmalig eine Nummer hinterlegen kann.

Der Rentner kann dann ganz simpel z. B. die „1“ oder „A“ drücken und schon wird er mit seinem Kind oder einem Freund verbunden. Ein vorheriges Anwählen des Telefonbuchs entfällt.

Kurzwahltasten sollten nur mit den allerwichtigsten und am meisten kontaktieren Personen bzw. Nummern hinterlegt werden, da es wie gesagt bei Seniorentelefonen nur eine begrenzte Anzahl davon gibt.

Große Tasten

Große Tasten Seniorenhandy
Große Tasten, die aber noch etwas weiter voneinander entfernt sein dürften

Optisch erkennt man ein für Senioren geeignetes Handy natürlich auf den ersten Blick durch die großen Tasten. Diese sind für die einfache Bedienung sehr wichtig, da viele Senioren schlechte Augen und/oder eine eingeschränkte Motorik haben.

Große Tasten ermöglichen es diesen Menschen das Gerät einfacher bedienen und die Tasten besser treffen zu können.

Die Tasten sollten aber nicht nur groß, sondern auch weit abgesetzt sein. Das heißt der Abstand zwischen den Tasten sollte nicht zu eng sein, da man sonst mit dickeren Fingern versehentlich 2 Tasten gleichzeitig auslösen würde.

Renommierte Markenhersteller bedenken so etwas und bauen die Tastaturen ihrer Handys dementsprechend.

Laute Lautsprecher

Echte Seniorenhandys haben im Gegensatz zu „normalen“ Handys meist deutlich lautere Lautsprecher verbaut. Das garantiert das schnelle Hören eines Anrufs oder einer SMS.

Auch der Lautsprecher in der Hörmuschel ist bei einem Seniorentelefon lauter, damit Menschen mit einem schlechteren Hörvermögen trotzdem gut das Gegenüber hören können.

Durchdachtes Betriebssystem

Seniorenhandys haben ein speziell auf Senioren ausgerichtetes Betriebssystem installiert.

Dieses ist so aufgebaut, dass Senioren sich gut zurechtfinden. Wichtige Funktionen wie SMS und Telefon sind schnell und einfach zu finden und zu benutzen. Für die Belange von Senioren unnötige Funktionen sind im Gegensatz zu Smartphones nicht vorhanden und können meist auch nicht nachinstalliert werden.

Das Betriebssystem eines Seniorentelefons (Modellabhängig!) hat oft auch spezielle Zusatzfunktionen eingebaut, wie das Vorlesen beim Tastendruck (Sprachansage). Wenn der Nutzer z. B. die Taste 2 drückt, dann sagt eine Stimme „Zwei“. Dies hilft bei der Bedienung enorm.

Die einzige Ausnahme bilden Senioren-Smartphones. Diese basieren auf Googles Android, haben aber eine spezielle Senioren Freundliche Oberfläche drübergelegt (auch „Launcher“ genannt). Im Kern basieren diese aber auf Android.


Das Problem mit der Notruffunktion

Das Problem an der eingebauten Notruffunktion in Seniorenhandys ist ihre Zuverlässigkeit und wie der Hersteller sie implementiert hat! Im Normalfall legt man bis zu 5 Notrufkontakte fest, die beim Drücken der SOS-Taste nacheinander abtelefoniert werden. Bis einer der Kontakte ran geht. Danach wird dieser Prozess beendet. Das heißt, wenn der 2. Kontakt den Notruf angenommen hat, werden die restlichen Nummern auf der eingespeicherten Liste nicht mehr benachrichtigt.

Ein weiteres Problem vieler Seniorenhandys ist außerdem, dass die Notruffunktion nur darauf achtet, ob jemand dran geht oder nicht. Wenn jetzt aber der Anrufbeantworter bzw. die Mailbox vom Handy den Ruf annimmt, ist der Notruf beendet. Zu diesem Zeitpunkt hat noch keine nahestehende Person Notiz von ihm genommen. 

Gelöst wurde dieses Problem von einigen Herstellern durch eine Verbesserung der Notruffunktion:

  • Viele Seniorenhandys senden zusätzlich zum Anruf eine Notruf-SMS. Manchmal sogar mit GPS-Koordinaten, falls das Modell GPS unterstützt.
  • Doch die eigentliche Lösung des Problems ist, dass der Angerufene den Notruf aktiv bestätigen muss! Zum Beispiel kommt eine Ansage wie: „Drücken Sie zum Bestätigen des Notrufs die Taste 0.“ Da ein Anrufbeantworter dies nicht kann, gilt der Notruf dann nicht als bestätigt und das Handy ruft weiterhin die anderen Nummern in der Liste an. Das macht es so lange, bis jemand ran geht!

Renommierte Hersteller bieten mittlerweile die Konfiguration der Notruffunktion an, um dieses Problem zu beheben:

Notruffunktion Doro 6040
Sehr gut konfigurierbare Notruffunktion beim Doro 6040 (Quelle: Doro Website https://www.doro.com/globalassets/inriver/resources/manual_doro_6040_de_v20r19627.pdf)

Seniorenhandy kaufen

Ok, jetzt bist du bestens informiert, weißt, worauf du beim Kauf eines Seniorenhandys achten musst, welche wichtigen Funktionen und welche Hersteller es gibt. Nur wo kauft man das Seniorenhandy am besten?

Seniorenhandys kannst du im Prinzip überall kaufen. Naheliegend ist natürlich ein Onlineshop im Internet oder ganz klassisch ein Elektronikmarkt vor Ort. Das Internet hat natürlich den Vorteil der günstigen Preise.

Auch die großen Discounter wie Aldi und Lidl haben hin und wieder mal Seniorentelefone im Angebot (Angebot bei Aldi, Angebot von Lidl).

Wenn du dir unsicher bist und eine persönliche Beratung brauchst, bevor du ein Seniorenhandy kaufst, solltest du dich an einen kleinen Fachhändler wenden. Das könnte zum Beispiel auch die Telekom sein, wenn es dort einen Mitarbeiter gibt, der Ahnung von Seniorenhandys hat.

Fakt ist aber, dass die meisten Telekom-Läden mehrere Seniorenhandys zum Verkauf haben (meist vom Hersteller Doro).

Hast du das Seniorenhandy gekauft und es gibt noch Fragen zum Hörgerät oder es müssen noch Anpassungen an diesem vorgenommen werden, solltest du dich an einen Hörgeräteakustiker wenden. Diese kennen sich sehr gut mit Hörgeräten und der Kompatibilität mit Seniorenhandys aus.


Senioren Tablets

Ein Senioren-Tablet bietet durch das große Display viele Möglichkeiten, die ein Seniorenhandy nicht hat. Denn durch das große Display ist die Bedienung einfacher, da die Schaltflächen und Texte deutlich größer sind.

Vom optischen ähnelt ein Senioren-Tablet einem normalen Tablet natürlich sehr und die eingesetzte Technik (Hardware) ist auch in vielen Bereichen gleich. Der Unterschied liegt in der Software, also dem Betriebssystem.

Ein Seniorentablet lässt sich deutlich einfacher bedienen als ein herkömmliches Tablet. Dafür sorgen übersichtliche Menüs, die nicht verschachtelt sind und deshalb einfacher zu bedienen sind. Die meisten Senioren Tablets sind sogar extra robust gebaut, damit sie auch mal herunterfallen können, ohne dass gleich was kaputtgeht.

Senioren Tablets kauft man bei spezialisierten Anbietern, da es sie bei den bekannten Online-Shops wie Amazon gar nicht gibt. Basenio als Online-Shop für Seniorenbedarf ist ein Anbieter, den wir sehr empfehlen können. Dort kann man ein Senioren Tablet kaufen und zudem einen Ratgeber zu den verschiedenen Modellen von Senioren Tablets finden, um bestens informiert das richtige Gerät zu kaufen.


Quellen

Adam

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