Test Apple iMac 24″ 8‑Core CPU 7-Core GPU

Test Apple iMac 24″ 8‑Core CPU 7-Core GPU: Der günstigste iMac ist dank M1 Chip ein sehr schneller All-in-one-PC

Für einige Wochen hatten wir den kleinsten Apple iMac 24“ im Test. Das Gerät hat zwar auch bereits den berühmten M1 Chip an Board, allerdings nur mit 7 GPU Kernen. Dazu kommen 8 GB RAM und lediglich 2 Thunderbolt (USB-C) Anschlüsse. Das Display löst dennoch in 4,5 K auf. Ansonsten muss man in der Standard-Ausrüstung noch auf Touch-ID in der Tastatur verzichten.

Ob sich der kleinste iMac im Test trotzdem gut geschlagen hat, erfährst Du in diesem Testbericht.

Apple iMAC 24 Zoll Testbericht nach 4 Wochen Nutzung


Lieferumfang: Ausreichend, aber Apple-typisch nicht herausragend

In einem großen für Apple typischen weißen Karton wird der iMac 24“ ausgeliefert. Zum Lieferumfang gehören neben dem Hauptgerät, eine Tastatur (ohne Nummernpad und Touch ID), eine Magic Mouse, ein Netzteil und ein MagSafe Ladekabel.

Das Gerät ist gut und sicher verpackt und alle Kanten mit Schutzfolien versehen. Insgesamt ist die Verpackung von der Nachhaltigkeit okay bis gut. Einige Schutzfolien sind noch aus Plastik (vermutlich), das meiste Verpackungsmaterial besteht aber aus Papier oder Pappe. 

Insgesamt hat uns nichts gefehlt beim Lieferumfang. Generell ist es aber typisch für Apple, dass man bei vielen Dingen auch optional noch mehr Geld drauflegen kann, um Zubehör zu erhalten, dass es bei dem ein oder anderen Hersteller schon kostenlos dazu gibt.

iMac 24" Unboxing und erster Eindruck

Design, Optik und Handhabung: Sehr modern, leider wenige Anschlüsse 

Das Design hat sich beim neuen iMac stark verändert, im Vergleich zum Vorgänger. Der iMac ist kantiger geworden und die Rückseite einheitlich dick. Dadurch sieht er sehr modern und gleichzeitig sehr schlank aus, wenngleich der Vorgänger optisch schlanker wirkte (es aber in Wirklichkeit nicht war). 

Als Käufer kann man sich beim iMac 24“ nun zwischen mehreren Farben entscheiden, wie es auch bereits bei den neuen iPad-Modellen der Fall ist. Wir haben uns für das blaue Modell entscheiden, dass die Vorderseite in ein eher helleres Babyblau ziert, während die Rückseite in einem kräftigen Blau gefärbt ist. Persönlich gefällt uns dieses Blau am besten, aber auch die anderen Farben wissen sicherlich Käufer zu finden. 

Test Apple iMac 24″ 8‑Core CPU 7-Core GPU

Ungewöhnlich ist der weiße Rand um das Display herum. Die Ränder sind zwar relativ schmal und weiß wirkt auch modern, könnte aber irritierend sein. Uns hat es im Test nicht gestört, allerdings besteht die Gefahr auf jeden Fall. 

Auf der Rückseite sind fast alle Anschlüsse angebracht, wobei diese bei diesem Modell sehr sparsam ausfallen. Es sind nämlich nur zwei Thunderbolt Anschlüsse und der Ladeanschluss vorhanden. Dazu kommt auf der linken Seite des Bildschirms noch ein 3,5 mm Klinke-Anschluss für Kopfhörer.

Wer mehr will, muss einen Aufpreis zahlen. Wir hatten hier und da im Test Probleme mit nur zwei Anschlüssen und hätten des Öfteren gerne das teurere Modell mit mehr Anschlüssen gehabt. Zudem fehlt auch ganz klar ein SD-Karten Slot. Gerade im Bereich Video- und Bildbearbeitung ist Apple ein Key-Player auf dem Markt, hier sollte ein SD-Karten Slot deshalb eigentlich Standard sein. 


Display: 4,5K Auflösung, hohe Helligkeit und tolle Farben

Das Display löst in 4,5K auf, also eine etwas höhere Auflösung als reines Ultra HD. Das sieht auf dem Retina Display mit 500 Nits Helligkeit fantastisch aus und wirkt durch die kompakte Größe von 24“ ultrascharf. Hier geht man keine Kompromisse ein und bekommt eines der besten Displays in dieser Größe.

Farben werden realistisch und lebhaft dargestellt und dank des großen P3 Farbraums und über einer Milliarde Farben bleiben auch hier keine Wünsche übrig. Die einzige Problematik könnte, wie oben bereits beschrieben, der weiße Rand um das Display sein. Uns hat er aber, wie erwähnt, im Test nicht gestört.

Test Apple iMac 24″ 8‑Core CPU 7-Core GPU

Einziger Kritikpunkt sind die mageren 60 Hz, was im Office Bereich (im Gegensatz zu Gaming Monitoren) aber noch Standard sein. Zudem sollte auch noch angemerkt werden, dass die tatsächliche Bildschirmdiagonale nur 23,5“ beträgt.


Performance: Für die meisten mehr als ausreichend 

Der 24“ iMac in der günstigsten Version ist mit dem kleinen M1 Chip ausgestattet. Das bedeutet 8 CPU und 7 GPU Kerne. Dazu gesellen sich 8 GB RAM.

Die Performance ist für den Großteil aller Arbeiten ausreichend und kann auch zum Schneiden von 4K Videos problemlos genutzt werden. Das stellt ja meist eine große Herausforderung für Rechner dar. Dennoch muss man hier im Vergleich zum größeren Modell Abstriche machen. Das Rendern wird etwas länger dauern und 8K Inhalte flüssig zu schneiden, könnte auch hier und da mal zum Problem werden.

Test Apple iMac 24″ 8‑Core CPU 7-Core GPU

Dazu sind 256 GB Festplattenkapazität nicht übermäßig viel und man sollte somit sparsam damit umgehen. Aus diesem Grund ist der 24“ iMac in dieser Ausstattung wohl eher für den Office- und Bildbearbeitungsbetrieb ausgelegt. Da hat er sich im Test nämlich bestens präsentiert.

Auch für alle Musiker unter euch könnte der kleinste iMac völlig ausreichend sein. GPU Performance ist hier nicht so gefragt, CPU Performance hingegen schon und da stößt man mit dem schnellen Apple M1 Chip eher selten an die Grenzen. Allerdings ist auch hier das Problem, dass man schnell durch die nur zwei Thunderbolt Anschlüsse an seine Grenzen stößt. 


Kamera und Lautsprecher: Überzeugend!

Die Kamera bzw. Webcam löst mit 1080p auf, was bestens für Videotelefonie geeignet ist. Sicherlich gibt es einige Modelle und Kameras, die noch einmal mehr Qualität haben, aber für uns hat es im Test, auch bei schwächerem Licht, auf jeden Fall ausgereicht. 

Dazu kommen sehr starke Stereo-Lautsprecher, die man sehr schön nutzen kann, um sich Videos anzusehen oder auch Musik zu hören. Klar, für die Produktion von Musik reichen die Lautsprecher nicht aus, aber dafür sind sie ja auch nicht gedacht. 


Testfazit: Sehr gut, aber etwas teuer

Der iMac 24“ in der kleinsten Ausstattung ist ein starker All-in-one-PC, der allerdings unserer Meinung nach etwas teuer daherkommt. Für den Preis muss man zu viele Kompromisse eingehen, sodass sich der Kauf des größeren Geräts für knapp 100 Euro mehr auf jeden Fall eher lohnt. Hier bekommt man die volle Power aus dem M1 Chip und kann sich dank 4 USB-C Anschlüssen etwas entspannen und gerät nicht gleich an die Grenze des Machbaren.

Vom Design her ist der neuste iMac ein echtes Schmuckstück und gehört definitiv in jede Apple Sammlung.

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