Skagen Falster 3 Smartwatch im Test: Eleganz und Leistung aus Dänemark

Skagen Falster 3 Test

Wir haben für dich eine der schönsten Smartwatches mit Wear OS by Google getestet: die Skagen Falster 3. Erfahre hier im Test, weshalb diese Smartwatch eine sehr gute Alternative zu einer Apple Watch ist und überzeuge dich selbst von ihren Vorteilen.



Lieferumfang: Alles, was das Herz begehrt

Bereits die Packung der Skagen Falster 3 überzeugt von sich. In einem minimalistischen Design gehalten, kannst du auf der Oberseite durch durchsichtiges Plastik die Uhr erkennen, während die Ränder der Packung mit klassischen Schriftzügen versehen sind. Dadurch entsteht unserer Meinung nach schon beim ersten Anblick der Smartwatch Lust darauf, diese zu besitzen und zu bedienen.

Nimmst du die Uhr anschließend aus der Packung, kannst du auf den Bildern den Uhrenhalter erkennen, der vielleicht auf dem eigenen Schreibtisch oder im Zimmer noch Verwendung finden kann. Weiter im Geschehen packst du nun das magnetische Ladekabel aus, wonach nur noch Betriebsanleitungen zu finden sind. Die Verpackung ist also auf das absolut Notwendige reduziert, was wir nur befürworten können. Ggf. wäre ein Netzteil angemessen gewesen, von diesen fliegen in den meisten Häusern jedoch sowieso zu viele herum.

Von einem rein technischen Aspekte überzeugt besonders, dass kein unnötiges Plastik in der Verpackung verwendet wurde. Das Ladekabel oder die Uhr sind nicht extra in Plastiktüten oder dergleichen verpackt worden, möglichst sparsam ging Skagen mit problematischen Materialien um.


Design und Verarbeitung: Alles bestens

Ein besonderer Pluspunkt dieser Smartwatch ist ihr wunderschönes Design. Klassisch und zeitlos hat Skagen den Stil gehalten, damit diese Uhr zu jedem Anlass und zu jeder Zeit getragen werden kann. Auf den Bildern findest du die Skagen Falster 3 im hellbraunen Lederdesign vor. Eine andere Variante nennt sich aufgrund des Armbands Gunmetal Gauge Mesh. Zu guter Letzt gibt es noch eine Version mit Black Stainless Steel.

Was das Gehäuse angeht, ist dieses nicht nur schön, sondern auch funktional gehalten. Drei Knöpfe erlauben eine sehr einfache Bedienung, wobei sich der mittlere Knopf zusätzlich drehen lässt. Wischgesten, Sprachkommandos und Bewegungsgesten ergänzen die Bedienung.

Das Material des Gehäuses ist prinzipiell stabil und robust, lediglich ein kleiner Plastikrand um das Display herum stellt eine Schwachstelle dar. Ansonsten wurde nur Edelstahl im Gehäuse verbaut, wobei sich das Materials aufgrund seiner Haptik hochwertiger und weicher anfühlt. Im Verlaufe des Tests sind so bereits kleinere Kratzer am Plastikrand entstanden.

Das Armband im Lederstil aus dem Test überzeugt bestens von sich, insbesondere was das Design und die Robustheit angeht. Bei der Nutzung fällt auf, dass das Lederarmband wie am ersten Tag verbleibt. Normalerweise kerbt Leder ein, reißt leicht oder verformt sich, wenn die Uhr im Alltag getragen wird. Bei der Skagen Falster 3 war das jedoch nicht der Fall, hier verblieb das Armband über die gesamte Testzeit von 30 Tagen hinweg wie neu.

Das Gehäuse umfasst 42 mm, wobei die Dicke der Uhr 11 mm beträgt. Für die Uhr spricht des Weiteren, dass sie bis auf 3 ATM wasserdicht ist und damit auch während dem Wassersport und dem Duschen getragen werden kann.

Die Smartwatch fällt am Handgelenk so gut wie gar nicht auf. Es dauert zwar Tage bzw. Wochen, bis man die Uhr komplett ausblendet, dafür fühlt sie sich vom ersten Tag an keineswegs klobig und auffällig an. Auch beim Sport konnten wir die Uhr problemlos tragen: Dass sich Haare in ihr verfangen oder das Band die Haut reizt, kam nicht vor.

Skagen Falster 3 Test
Am Handgelenk fällt die Smartwatch im Vergleich zu herkömmlichen Uhren kaum auf.

Die Technik: Die wichtigsten Funktionen werden mit Brillanz erfüllt

Der Prozessor namens Qualcomm Snapdragon Wear 3100 versorgt diese Uhr mit Rechenleistung, wobei dieser mit einem Gigabyte RAM zusammenarbeitet. Hierdurch sind Ladezeiten immer kurz und während der Nutzung der Uhr kommt es kaum zu Pausen: Du kannst sie also flüssig bedienen. 8 Gigabyte interner Speicherplatz lassen viele Raum für Apps und Musik, in der Regel sind die meisten Daten jedoch auf dem Handy gespeichert, welches in Verbindung mit der Smartwatch verwendet werden muss.

Interessant sind für uns natürlich die Funktionen und Programme, welche die Uhr in sich trägt. Vorhanden ist so ein Umgebungslichtsensor, Pulsmesser und Beschleunigungssensor. Ein Gyroskop, Höhenmesser und Mikrofon erlauben zahlreiche weitere Messungen. Hierdurch sind prinzipiell die wichtigsten Funktionen abgedeckt, damit du mit der Uhr deine Gesundheit und deine sportliche Aktivität überwachen kannst.

Über Google Fit wird dir Software zur Verfügung gestellt, durch die du deine Trainingseinheiten und deine allgemeine Aktivität im Alltag tracken kannst. Zuvor gibst du Daten über dich selbst und dein Training ein und im Anschluss misst die Uhr alle möglichen Randdaten, um dir einen Einblick in deine körperliche Aktivität zu erlauben.

Neben einem Schlaftracking gibt es von Google darüber hinaus eine Software, welche dir jeden Tag Kardiopunkte zuschreibt. Hast du dich viel bewegt oder bist viele Schritte gegangen, so verdienst du eine bestimmte Menge an Kardiopunkten. Diese bieten dir eine sehr gute Orientierung, wie fit du im Alltag bist und deiner Gesundheit zuspielst.

Nicht fehlen darf bei einer Smartwatch wie dieser natürlich das GPS, Bluetooth 4.2, WLAN und NFC. Übrigen kannst du diese Uhr nicht nur mit Android Geräten verwenden, sondern auch mit solchen von Apple, womit du ein interessante Alternative zu den Apple Watches hast.


Der Akku: Schnell geladen und schnell entleert

310 mAh Kapazität bietet der eingebaute Akku. Das Aufladen erfolgt ziemlich rasch in ungefähr einer Stunde Zeit. Dabei erfolgt das Laden über ein interessantes proprietäres magnetisches Ladekabel. Auf diesem kleinen Dock, wie du ihn auf den Bildern erkennen kannst, musst du deine Uhr lediglich ablegen. Anschließend gibt es zwei Metallkreise auf der Rückseite der Uhr, welche genau auf den beiden Polen des Ladekabels aufliegen. Der Magnet klammert sich anschließend fest genug, damit du die Uhr hochheben und verwenden kannst, berührst du das Ladekabel selbst, kann es jedoch schnell abfallen.

Was die Akkulaufzeit angeht, kommst du in jedem Fall ziemlich gut durch einen Tag, wobei du vielleicht zum Abend hin auf einen Akkusparmodus umsatteln musst. Wir haben die Uhr im Alltag nicht allzu intensiv verwendet und konnten sie dann zwei Tage am Stück benutzen, wobei lediglich am Abend des zweiten Tages ein Energiesparmodus eingeschaltet werden musste.

Nun gibt es den Energiesparmodus in unterschiedlichen Modi. Einer trägt den Namen „Erweitert”, wobei hier die wichtigsten Funktionen ausgeschaltet werden. Sie werden erst dann wieder aktiv, wenn du sie aktiv verwendest. So wird beispielsweise in der Regel nicht mehr dein GPS gemessen und auch das Always-On-Display wird ausgeschaltet.

Es gibt auch die Möglichkeit, selbst einen Energiesparmodus zu konfigurieren und zu guter Letzt besteht die Option „Nur Zeit”. Dann wird dir nur die Zeit angezeigt und die Features der Smartwatch fallen weg.


Display und Auflösung: Alles, was man braucht

Das Display der Smartwatch konnte uns bestens überzeugen. Mit 416 x 460 Pixeln gibt es pro Zoll 328 Pixel auf der Smartwatch. Die Bildqualität erscheint gestochen scharf, ebenso wie die Helligkeit absolut ausreicht. Wenn du die Uhr bedienst und beispielsweise durch die Einstellungen scrollst, verlaufen alle Bewegungen extrem flüssig und ohne ein Ruckeln.

Auch setzt Skagen natürlich sehr stark auf das Design seiner Uhren, weshalb entsprechend viele unterschiedliche Zifferblätter zur freien Verfügung gestellt werden. In einer kleinen Bildreihe unten zeigen wir dir deshalb einige ausgewählte Motive.


Bedienung: Simpel und schnell

Die Einrichtung der Smartwatch ist extrem schnell erfolgt, wobei dir kurz und knapp nahegelegt wird, wie die Uhr genau funktioniert. Ist der tägliche Akkumodus eingeschaltet, zeigt die Uhr, wenn sie nur am Handgelenk hängt, die Uhrzeit an. Drückt man anschließend einmal auf das Display, wird das ausgewählte Zifferblatt angezeigt.

Wischst du von unten hoch, gelangst du zu deinen neuesten Benachrichtigungen. In entgegengesetzter Richtung gelangst du zu den wichtigsten Kurzeinstellungen, wie beispielsweise der Klingeltonlautstärke oder dem „Bitte nicht stören”-Modus. Nach links gelangst du zu Google Assistant, wobei sich über diesen Sprachassistenten die Smartwatch hervorragend bedienen lässt. Nach rechts gelangst du zu einer bestimmten Auswahl an Widgets, wobei vorinstalliert meistens das Workout-Tracking, Schlaftracking, die Telefonapp und News sind.

Über den Touchscreen hast du also schnell und einfach die wichtigsten Funktionen deiner Uhr erreicht, wobei die Bedienung nach dem ersten Tag eingefleischt ist.

Zur Verfügung stehen dem Besitzer anschließend noch drei Knöpfe an der rechten Seite. Der mittlere Knopf öffnet die Einstellungen, wobei du durch das Drehen dieses Knopfes durch die Einstellungen scrollst. Der untere Knopf führt dich direkt auf den Bildschirm von Google Fit. Über den oberen Knopf gelangst du anschließend zu den gängigsten Design Einstellungen.

Da sich so gut wie jeder Besitzer einer Smartwatch gerne mal wie James Bond fühlen möchte, kommt der Telefonfunktion der Uhr eine besondere Rolle zu. Zur Skagen Falster 3 lässt sich hier sagen, dass die Qualität der Lautsprecher der Uhr bestens dafür geeignet ist, um ein Telefonat zu führen. Auch nimmt das Mikrofon der Smartwatch das Gespräch in einer Qualität auf, dass der Gegenüber problemlos alles verstehen kann. Im Test ist unserem Gesprächspartner so nicht einmal aufgefallen, dass wir von einer Smartwatch und nicht von einem Handy anrufen.

Die Falster 3 lässt sich erst in ihrem vollen Funktionsumfang verwenden, wenn eine Verbindung zum eigenen Smartphone besteht. Folglich lässt sich die Smartwatch nicht unabhängig vom Handy verwenden, was jedoch sowieso erst bei höheren Preisklassen Standard wird. Typischerweise kannst du also nicht telefonieren oder Nachrichten empfangen, wenn dein Handy mit der Uhr nicht verbunden ist.


Kleinere Bugs der Smartwatch

Während der Nutzung der Smartwatch sind uns kleinere Mankos aufgefallen, die wir unseren Lesern natürlich nicht vorenthalten wollen. Zum einen trat ziemlich früh in der Testphase das Problem ein, dass sich die Uhr einfach nicht mehr starten ließ. Erst nachdem sie über 15 Stunden am Akku gehangen hatte, sprang sie wie durch einen Zufall wieder an. Was genau das Problem war, ist in der Redaktion nach wie vor ungeklärt, lediglich erwähnen wollten wir diesen kleinen Zwischenfall.

Anschließend haben wir kleinere Probleme bei der Pulsmessung bemerken können. So wurde der Puls in der Regel zuversichtlich gemessen, hin und wieder konnte jedoch einfach keine Messung stattfinden. Laut der Software wurden die Messungen gestartet und auch die entsprechenden Sensoren sprangen an, lediglich ein Ergebnis wurde uns gelegentlich nicht angezeigt.


Testfazit: Power und Stil für den Alltag

Gesamtwertung 8/10

Alles in allem erscheint die Skagen Falster 3 als eine sehr stilvolle und funktionstüchtige Uhr für den Alltag. Ihr Design ist zeitlos und klassisch, womit sie sich in so gut wie jedes Outfit einschmiegt. Das Armband lässt sich ziemlich einfach austauschen, womit für jeden Anlass das richtige Band aufgezogen werden kann. Besonders überzeugt an der Uhr übrigens die Qualität des AMOLED-Displays, welches gestochen scharfe und helle Bilder von sich gibt.

In der Bedienung läuft die Smartwatch extrem flüssig, Programme starten ohne Pausen und Ladezeiten sind so gut wie gar nicht vorhanden. Viele ärgern sich ein wenig aufgrund des Akkus, da sich diese Uhr bei übermäßiger Nutzung schnell entleert. Darum solltest du auf die Skagen Falster 3 setzen, wenn du diese im Alltag nicht allzu intensiv verwendest.

Skagen Falster 3

Schickes Design aus Skandinavien

Die Skagen Falster 3 sieht wie eine analoge Uhr aus und ist darum extrem ansprechend. Herkömmliche Funktionen einer Smartwatch erfüllt sie einwandfrei, zumal sie flüssig und schnell läuft. 24 Stunden überlebt der Akku bei gängigem Betrieb allemal.

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Adam

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